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Pihl, Roger: Der Mann, der vom Fahrrad fiel und im Paradies erwachte

Valdemar  Vågen  hat vor 12 ½ Jahren seine Frau und seine beiden Töchter durch einen Autounfall verloren.
Am Sinn seines Lebens zweifelnd, stürzt er sich nur noch in seine Arbeit und wird zum Einsiedler in seiner Firma.
Diese hat er mit vier Programmierern gegründet, ist inzwischen aber alleine verantwortlich für deren Aufstieg.

Eines Tages wird mit dem Fahrrad am Weg zur Arbeit von einem E-Auto am Fahrradweg niedergefahren und landet im Krankenhaus.
Dort muss er auf seine OP aus verschiedenen Gründen einige Tage warten und stellt dabei fest, dass ihm die Fürsorge der Schwestern und Ärzte und das Nichtstun plötzlich sehr gefallen.
Er möchte daher seinen Aufenthalt im Krankenhaus möglichst lange gestalten, was ihm auf unkonventionelle Weise auch gelingen wird.

Bei seinen Spaziergängen durch das Labyrinth der Krankenhausgänge entdeckt er unter dem Dachgeschoß eines stillgelegten Teiles des Gebäudekomplexes eine geheime Lebensgemeinschaft von 5 älteren Herren, die dort seit 25 Jahren miteinander wohnen.
Als er erfährt, dass dieses Krankenhaus abgerissen und neu gebaut werden soll, fühlt er sich nicht nur für das Personal, das ihm ans Herz gewachsen ist, sondern auch für die 5 Herren in „Sibirien“ verantwortlich.
Er setzt alle möglichen Hebel in Bewegung, um deren Gemeinschaft zu bewahren, was ihm letztlich anders gelingt, als geplant.
Nebenbei findet er selbst sein Glück, das nun außerhalb der Firma liegt ....

Humorig-philosophische Betrachtungen über Freundschaft, Fürsorge, Krankenhäuser und Beziehungen führen durch diese skurille Geschichte.  

 

   Verlag: LIMES
   Erscheinungstermin: 14.08.2017

   416 Seiten

   ISBN: 978-3809026686